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Hilfeleistungen im Alter

--- Als zusätzliches Service hat Mobile-Physiotherapie.wien für Sie einige unverbindliche Informationen über die Möglichkeiten von Hilfestellungen im Alter zusammengestellt. Für diese Dienstleistungen sind die jeweiligen Organisationen verantwortlich! ---

 

Für die zahlreichen zur Verfügung gestellten Informationen möchte ich mich bei

Herrn Mag. Mehran Djawadi, BSc., leitender SA beim KWP/FSW und Fachexperte im Bereich extramuraler Hilfestellungen, herzlichst bedanken!

 

 

Möglichkeiten von extramuralen Hilfestellungen im Alter, ein kurzer Überblick…

 

Notrufsystem + Schlüsselsafe Anbieter:

Funktionsweise unabhängig vom Anbieter immer gleich, Preise variieren (um die 20 Euro monatlich), Schlüsselsafe kann unabhängig davon auch bei Baumärkten, amazon, etc gekauft werden.

 

Anbieter:

 

Essen auf Rädern

„Tägliche Menüs“ können durch den FSW gefördert werden, abhängig vom Einkommen beträgt der maximale Kostenbeitrag 1,52€ pro Zustellung, bei sehr geringen Einkommen kann auch das Essen selbst bezuschusst werden. Die Berechnung des Zuschusses erfolgt durch den FSW.

 

Anbieter mit Fördermöglichkeit:

Anbieter ohne Fördermöglichkeit:

 

Heimhilfe

Heimhilfen werden über die Beratungszentren des FSW organisiert und werden durch diesen auch bezuschusst. Für die Kosten wird, abhängig vom Einkommen und der Höhe des Pflegegeldes ein Kostenbeitrag durch den FSW berechnet. Maximal beträgt dieser 19 Euro pro Stunde. Bezieher einer Ausgleichszulage können bei entsprechendem Bedarf diese Leistungen auch ohne Kostenbeitrag beziehen.

 

Heimhilfen erbringen folgende Leistungen:

 

Anbieter:

 

Besuchs- und Begleitdienste:

Grundsätzlich alles wie bei den Heimhilfen, Anbieter wie bei den Heimhilfen.

Kostenbeitrag beträgt maximal 15,20 € pro Stunde.

 

Leistungen:

 

Medizinische Hauskrankenpflege:

Medizinische Hauskrankenpflege ist eine zeitlich begrenzte Pflege durch diplomierte Pflegepersonen zu Hause. Sie soll Krankenhausaufenthalte verkürzen oder vermeiden. Die Behandlung erfolgt nach ärztlicher Anordnung. Die Kosten werden für 28 Tage von den Sozialversicherungsträgern übernommen (ASVG-Leistung). Kann nach ärztlicher Anordnung und chefärztlicher Bewilligung verlängert werden.

 

Folgende Leistungen werden unter Anderem angeboten:

 

Hauskrankenpflege:

Hauskrankenpflege ist eine zeitlich unbegrenzte Pflege und Betreuung durch diplomiertes Pflegepersonal und erfolgt nach ärztlicher Anordnung.

Der maximale Kostenbeitrag beträgt 24,95 Euro pro Stunde, hängt von der Höhe des Einkommens und des Pflegegeldes ab und wird vom FSW berechnet.

Anbieter wie bei der Heimhilfe.

 

Pflegegeld:

Beantragt wird das Pflegegeld beim zuständigen Sozialversicherungsträger, sollte ein Antrag versehentlich an eine nicht zuständige Stelle gerichtet worden sein, ist diese verpflichtet ihn an die richtige weiterzuleiten. Ein Antrag kann formlos eingebracht werden. Nach einer ärztlichen Begutachtung wird eine der sieben Pflegestufen festgelegt und per Bescheid mitgeteilt.

 

Höhe des Pflegegeldes:

Pflegebedarf in Stunden pro Monat

Pflege-stufe

Betrag in Euro monatlich (netto)

Mehr als 65 Stunden

1

157,30 Euro

Mehr als 95 Stunden

2

290,00 Euro

Mehr als 120 Stunden

3

451,80 Euro

Mehr als 160 Stunden

4

677,60 Euro

Mehr als 180 Stunden, wenn

• ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand erforderlich ist

5

920,30 Euro

Mehr als 180 Stunden, wenn

• zeitlich unkoordinierbare Betreuungs-maßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder

• die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson während des Tages und der Nacht erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit einer Eigen- oder Fremdgefährdung gegeben ist

6

1.285,20 Euro

Mehr als 180 Stunden, wenn

• keine zielgerichteten Bewegungen der vier Extremitäten mit funktioneller Umsetzung möglich sind oder

• ein gleich zu achtender Zustand vorliegt

7

1.688,90 Euro

 

24-Stunden Betreuung:

Eine Förderung für 24- Stunden Betreuung ist seit 2007 möglich und kann beim Sozialministeriumservice beantragt werden.

 

Voraussetzungen:

Höhe der Förderung:

 

Tageszentren:

In Tageszentren für Seniorinnen und Senioren werden ältere Menschen tagsüber individuell betreut. Ein strukturierter Tagesablauf, bedarfsgerechte Pflege, Gruppen- und Einzelangebote sowie soziale Kontakte holen die BesucherInnen aus ihrer Isolation, wirken der Vereinsamung entgegen und fördern persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten. Es gibt allgemeine (integrative) Tageszentren und Tageszentren mit besonderen Schwerpunkten.

Die Betreuung erfolgt durch Sozialarbeit, Ergo- und Physiotherapie, Heimhilfe, Pflegehilfe, Kreativanimation und diplomiertes Pflegepersonal.

 

Integrative Tageszentren

Das Angebot in sogenannten integrativen Tageszentren richtet sich an ältere Menschen, die ihre selbstständige Lebensführung in der eigenen Wohnung bis ins hohe Alter bei Pflege- und Betreuungsbedarf beibehalten möchten.

 

Tageszentren mit besonderen Schwerpunkten

Ausstattung und Angebot in Tageszentren mit besonderen Schwerpunkten sind auf die Bedürfnisse von Menschen mit bestimmten Krankheiten ausgerichtet. Es gibt Tageszentren für Menschen mit Multipler Sklerose, Demenz oder neurologischen Erkrankungen.

 

Voraussetzungen:

 

Integrative Tageszentren:

Tageszentren mit besonderen Schwerpunkten:

Kosten:

Der individuell zu bezahlende Kostenbeitrag hängt ab vom Einkommen, von der anrechenbaren Miete, vom Pflegegeld und von der Menge der in Anspruch genommenen Leistungen. Zusätzlich wird ein Kostenbeitrag für das Essen und bei Bedarf für den Transport ins Tageszentrum und wieder nach Hause verrechnet. Der genaue Betrag wird von den MitarbeiterInnen des Beratungszentrums Pflege und Betreuung berechnet.

Für privat geführte Tageszentren ist eine Förderung durch den Fonds Soziales Wien in gleichem Ausmaß möglich.

Für weiterführende Informationen bitte mit einem der Beratungszentren des Fonds soziales Wien oder direkt mit einem der Tageszentren Kontakt aufnehmen.

 

Freizeitfahrtendienst:

Der Freizeitfahrtendienst ermöglicht Menschen mit einer dauerhaften schweren Gehbehinderung am sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben. Dadurch wird eine aktive Freizeitgestaltung außer Haus innerhalb der Stadt Wien unterstützt.

Antrag auf Förderung des Freizeitfahrtendienstes für dauerhaft schwer gehbehinderte Menschen
Das Antragsformular ist, gemeinsam mit dem beigefügten Diagnoseblatt und den erforderlichen Beilagen, ausgefüllt dem Fahrtendienstbüro des Fonds Soziales Wien per Post oder Fax zu übermitteln.

Die Entscheidung über den Antrag wird Ihnen schriftlich zugestellt. Bei Erteilung einer Bewilligung erhalten Sie die Berechtigungskarte für den Freizeitfahrtendienst samt ausführlichen Informationen per Post zugesandt.

Das Fahrtendienstbüro steht Ihnen gerne für weitere Informationen und Fragen zur Verfügung. 

 

Leistungen:

Voraussetzungen:

Förderung und Kosten:

Der Freizeitfahrtendienst wird vom Fonds Soziales Wien gefördert.
Pro Fahrt ist derzeit ein Selbstbehalt von € 2,20 bzw. für Personen mit einem Sozialpass "A" oder Mobilpass € 1,20 zu bezahlen.

 

Unterstützung und Betreuung zu Hause

Bei näheren Fragen empfiehlt es sich grundsätzlich immer, mit Beratungszentren des Fonds soziales Wien Kontakt aufzunehmen (Tel: 01/ 24 5 24)

oder online

http://pflege.fsw.at/pflege-zu-hause/

www.fsw.at

www.wien.gv.at

www.help.gv.at

 

Adressen der Beratungszentren:

 

David A. Perr und Mag. Mehran Djawadi, BSc.,

 

 

Hinweis: Als zusätzliches Service hat Mobile-Physiotherapie.wien für Sie einige unverbindliche Informationen über die Möglichkeiten von Hilfestellungen im Alter zusammengestellt. Für diese Dienstleistungen sind die jeweiligen Organisationen verantwortlich.

Eine Haftung für die Richtigkeit dieser Informationen ist ausgeschlossen.

Stand: Juni 2017.

 

 

...und warum finden Sie all diese Informationen auf unserer Website? Nun...

‚Wir werden immer größer, jeden Tag ein Stück.…‘ höre ich die Kinder vom Kindergarten singen.

Ja, und wir werden jeden Tag ein Stück älter, wird auch mir in meinem Arbeitsalltag täglich mehr als bewusst.

Oft geht dieses ‚Älterwerden‘ so schnell, dass man sich in einer Situation wiederfindet, in der man Hilfestellung in Anspruch nehmen kann, oder muss, oder gewisse Hilfestellungen einfach hilfreich und sinnvoll wären.

 

An diesem Punkt angelangt finden sich viele Angehörige in einer für sie völlig neuen Situation wieder, und sie beginnen sich für die Möglichkeiten von Hilfestellungen zu informieren.

 

Für all jene, für welche die Welt der Hilfeleistungen im Alter, völliges Neuland bedeutet, möchten wir mit diesem kurzen Überblick eine Hilfestellung bieten.

 

 

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Mobile Physiotherapie – Hausbesuche Physiotherapie in Wien. David Perr, diplomierter Physiotherapeut. Wahltherapeut aller Krankenkassen.