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News

 

Wandertag

September 2019

Unser diesjähriger Teamausflug führte uns ins wunderschöne Salzkammergut, um gemeinsam ein verlängertes Wochenende in den Bergen zu verbringen. 

Wir starteten unsere Wanderung am Gosausee, um in Folge den am Rande des Dachsteingebirges gelegenen Gosaukamm zu erkunden.

Nicht nur den kleinen, sondern auch den - auf 2054m gelegenen - grossen Donnerkogel konnten wir bei herrlichem Wetter erfolgreich bezwingen!

Nach zwei absolut tollen Tagen am Berg, unzähligen Höhenmetern und zwei Hüttenübernachtungen gönnten wir uns ein kleines Erfrischungsgetränk und genossen, nach erfolgreichem Abstieg, das doch recht kühle (weil von den Gletschern des Dachsteins stammende) Nass des Gosausees.

 

                     

 

 

 

Schöner Sommer!

August 2019

 

 

 

Bauchentscheidung(en)

Juli 2019

von Matthias Zabel, BSc.,

Physiotherapeut

seit 2018 bei der Therapiegemeinschaft MobilePhysiotherapie.wien

 

 

Untersuchung der Qualität fünf verschiedener Möglichkeiten zur Bauchmuskeltestung im physiotherapeutischen Alltag

 

Neben meiner täglichen physiotherapeutischen Arbeit in der mein Schwerpunkt die Wiedererlangung der Alltagsautonomie und größtmöglicher Beschwerdefreiheit nach längerer Immobilität ist, gilt mein Interesse auch dem Sport bzw. insbesondere dem Kraftsport. Was für diesen (wie für fast jeden Sport) absolut unumgänglich ist, hat jedoch auch für sämtliche körperlichen Aktivitäten abseits des Sports eine nicht zu unterschätzende Relevanz: ein ausreichender Kraftgrad der „Körpermitte“, des Rumpfes. Der Erhebung der Stärke dieser, oder genauer gesagt der „Testung der verschiedenen Testungen“ habe ich auch meine Bachelorarbeit gewidmet, die im Folgenden kurz zusammengefasst ist:

 

Die Fähigkeit den Rumpf als „Kern des Körpers“ adäquat zu stabilisieren ist für einen reibungslos funktionierenden Bewegungsapparat essentiell. Auch muss eine hinreichende Bauch- und somit Rumpfstabilität und Kraft gegeben sein, um die Wirbelsäule in Statik und Dynamik zu stabilisieren, die Bauchpresse zu ermöglichen und die Atmung zu unterstützen Diese Aufgabe wird von den muskulären  Strukturen im Bereich der Wirbelsäule, zum weitaus größeren Teil aber von der Bauchmuskulatur erfüllt.

 

Um die Muskelkraft des Bauches zu testen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die jedoch trotz teilweise großer Verbreitung vielfach noch keiner wissenschaftlichen Überprüfung hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Genauigkeit unterzogen wurden. Einige Testungen sind wiederum gut untersucht, können aber ohne teure und schwere apparative Diagnostik nicht durchgeführt werden.

 

In meiner Bachelorarbeit wurde der aktuelle Stand der Wissenschaft bezüglich Reliabilität (Reproduzierbarkeit, Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit, wie gut ein Instrument das misst was es messen soll) von fünf verbreiteten Möglichkeiten zur Bauchmuskeltestung untersucht.

 

Drei der fünf untersuchten Testungen können nach aktuellem Wissensstand zur Untersuchung im Rahmen des physiotherapeutischen Prozesses empfohlen werden, am Praktikabelsten von diesen erschien dem Autor der „Trunk Flexor Test“.

 

Hierbei begibt sich der/die Patientin am Boden oder auf einer Behandlungsliege in eine „Sit-Up Position“, wobei der gerade Oberkörper (bei 60° Beugung im Hüftgelenk) auf einem Polster abgelegt wird, Füße abgestellt bei rechtwinkelig gebeugten Knien. Nach der Entfernung des Polsters muss diese Position gehalten werden, ohne dass der/die ProbandIn den Oberkörper krümmen muss (z.B.: durch ein „Hohlkreuz“). Durchschnittlich werden 144 Sekunden Haltezeit für Männer und 149 Sekunden für Frauen genannt. Die Testung kann zur Erstuntersuchung und zur Verlaufskontrolle verwendet werden.

 

 

 

Differentialdiagnostik und Bildgebende Verfahren

Juni 2019

von Marlon Boess, BSc.,

Physiotherapeut

Osteopath i.A.

seit 2017 bei der Therapiegemeinschaft MobilePhysiotherapie.wien

 

 

 

Im Zuge einer medizinischen Abklärung von Beschwerden oder auch bei Vorsorgeuntersuchungen spielen verschiedenste bildgebende Verfahren eine wichtige Rolle. Die häufigsten davon sind die Magnetresonanztherapie, die Computertomographie sowie das Röntgen.

 

Wir alle kennen diese Untersuchungstechniken. Doch wissen wir wirklich über die Unterschiede Bescheid? Was ist der Unterschied zwischen einer CT und einer MRT? Eignet sich ein Röntgen zur Feststellung eines Muskelfasereinrisses? Welches Verfahren eignet sich bei komplizierten Brüchen, z.B. im Bereich der Wirbelsäule?

 

Marlon Boess gibt einen kurzen Überblick über die häufigsten bildgebenden Verfahren, ihre Unterschiede und die bevorzugten Anwendungsgebiete:

 

Das Röntgen

Beim Röntgen wird der Körper mithilfe eines Röntgenstrahlers durchstrahlt. Durch die unterschiedlich dichten Gewebe des Körpers werden die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark absorbiert, sodass eine Abbildung des Körperinneren erreicht wird (Verschattung, Aufhellung und weitere Röntgenzeichen).

Auf den entstandenen Röntgenbildern können die knöchernen Anteile direkt und die Bindegewebsanteile indirekt beurteilt werden.

Generell wird beim Lesen der Bilder auf die regelrechte Artikulation der artikulierenden Gelenkflächen geachtet, auf die Gelenkspaltweite, um eventuelle Verschleißerscheinungen zu erkennen, auf den Mineralgehalt und die Knochenstruktur (eventueller Hinweis auf Osteoporose), auf die Kontinuität der Knochen (eventueller Hinweis auf eine Fraktur), sowie auf diverse Verkalkungen und Weichteilstrukturen.

Die Untersuchung eignet sich gut um Knochen und Lunge darzustellen.

 

Die Computertomographie (CT)

Bei dieser Untersuchung werden in einer Röntgenröhre mithilfe von Röntgenstrahlen axiale Schichtaufnahmen des Körpers erstellt.

Durch die entstandenen Bilder erhält man, im Gegensatz zum Röntgen, eine dreidimensionale Darstellung der Organe. Dadurch ist eine bessere Beurteilung der Knochenstrukturen möglich.

Dieses Verfahren wird unter anderem zur Darstellung von Blutungen im Schädelbereich, bei komplizierten Brüchen im Bereich der Wirbelsäule oder zur Krebsdiagnostik angewendet.

 

Die Magnetresonanztomographie (MRT)

Bei dieser Untersuchungsmethode wird, im Gegensatz zum Röntgen und  zur CT, mit einem starken Magnetfeld gearbeitet. Der Körper wird keinen Röntgenstrahlen ausgesetzt. Der Patient liegt, ähnlich wie bei der CT, in einer Röhre und es werden schichtweise zahlreiche Bilder vom Körperinneren aufgenommen.

In der MRT lassen sich generell das Gehirn und innere Organe besonders kontrastreich und differenziert abbilden.

Neben der Darstellung des zentralen Nervensystems (Rückenmark und Gehirn) und der inneren Organe, wird die MRT auch zur Begutachtung von Blutgefäßen, Muskeln, Sehnen, Bändern, Knorpelstrukturen und Brustdrüsen angewendet.

 

Modul der Differentialdiagnostik an der IAO

Im Zuge meines Studiums an der International Acadamy of Osteopathie habe ich das äusserst interessante 2. Modul der Differentialdiagnostik (DD) absolviert.

Hierbei geht es in erster Linie darum, verschiedenste Beschwerdebilder bei ähnlicher Symptomatik zu deuten und gegebenenfalls eine weitere ärztliche Abklärung zu veranlassen.

An der IAO werden in diesem Modul vor allem Themenbereiche wie Kopfschmerz, Cervicaler Schmerz, Thorax Schmerz sowie Beckenschmerz intensiv behandelt.

Zudem wird ein Grundverständnis der verschiedensten bildgebenden Verfahren vermittelt und anhand zahlreicher Praxisbeispiele das Lesen und Deuten diverser Röntgen-,CT-, und MRT-Bilder verbessert.

 

Die Differentialdiagnostik bildet einen wichtigen Bestandteil in der physiotherapeutischen Untersuchung. Einerseits, um einen besseren Aufschluss der Beschwerdesymptomatik des Patienten zu erhalten, und andererseits, um Beschwerden bzw. Krankheiten zu erkennen, welche eine weitere ärztliche Abklärung benötigen.

 

Umso wichtiger ist es für uns Physioherapeuten, uns im Bereich der Differentialdiagnostik weiterzubilden!

 

 

 

Der Storch

Mai 2019

 

In den Osterfeiertagen 2019 war nicht nur der Osterhase äusserst aktiv.

Auch der Klapperstorch, der - wie bereits seit dem 17. Jahrhundert auch schriftlich belegt - vermutlich die Kinder bringt, zog wieder ins Lande.

 

Wir wünschen unserem Teammitglied David Fellner Alles Alles Gute zur Geburt seiner Tochter!!!

 

Das Team der
Therapiegemeinschaft
MobilePhysiotherapie.wien

 

Info: David Fellner ist bis Anfang Juni 2019 im Papamonat.

 

 

 

Domiziltherapie

April 2019

 

Mobile Physiotherapie gibt es natürlich nicht nur in Österreich, sondern in vielen Ländern, wie zum Beispiel auch in der schönen Schweiz. Dort werden physiotherapeutische Hausbesuche auch ‚Domiziltherapie‘ genannt.

 

Wir freuen uns sehr, dass Physioswiss, der Schweizer Physiotherapie Verband, auf unsere Arbeit hier in Wien aufmerksam geworden ist und wir in der aktuellen Ausgabe (1/2019) von ‚Physiomagazin‘, dem Schweizer Patientenmagazin für Physiotherapie, erscheinen!

 

 

 

Manuelle Therapie nach dem Maitland Konzept

März 2019

von Christoph Fleck, BSc.,

Physiotherapeut

seit 2017 bei der Therapiegemeinschaft MobilePhysiotherapie.wien

 

 

 

Einer meiner Schwerpunkte, auf die ich mich seit dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung zum Physiotherapeuten besonders fokussiere, ist die Manuelle Therapie. Derzeit befinde ich mich in der intensiven und mehrjährigen Spezialausbildung zum Manualtherapeuten nach dem Maitland Konzept.

 

 

Manuelle Therapie/allgemein

Die Manuelle Therapie ist eine in der Physiotherapie meist „passive“ Behandlungstechnik, die bei Bewegungsstörungen an der Wirbelsäule sowie der Gelenke zum Einsatz kommt. Durch verschiedenste Mobilisationstechniken auf Gelenksebene kommt es zu einer Verbesserung der Durchblutung sowie der Beweglichkeit.

 

Dies führt meist zu einer Schmerzlinderung und ermöglicht es dem Patienten, den Alltag mit mehr Eigenständigkeit zu bewältigen.

 

Das Maitland Konzept
Das Maitland Konzept ist eine spezielle Form der Manuellen Therapie und befasst sich mit dem Untersuchen und gezielten Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat.

Es zeichnet sich durch eine spezifische Art des Denkens und Handelns bei der Befunderhebung in der Physiotherapie aus. Eine ausführliche Evaluierung der Ursachen Ihrer Beschwerden ist dabei essentiell wichtig.

 

Jede Untersuchung ist dadurch individuell angepasst. Die therapeutischen Maßnahmen werden kontinuierlich adaptiert, um einen maximalen Therapieerfolg zu erzielen.

 

Der Einsatz von manueller Therapie kann bei vielen Beschwerdebildern zielführend sein, die häufigsten davon sind:

 

  • Unspezifische Knie- oder Hüftschmerzen
  • nach traumatischen Verletzungen
  • Arthrose
  • Steifigkeitsgefühl im Nacken
  • Rücken- und Bandscheiben Beschwerden
  • Nervenirritationen

 

In meinen Therapieeinheiten versuche ich die Denkweise des Maitland Konzeptes mit einfließen zu lassen, um die Beschwerden meiner PatientInnen bestmöglich zu behandeln und ihnen dadurch den Alltag zu erleichtern.

 

 

 

Physiotherapeutische Betreuung der Weltklasseathleten von ‚Holiday on Ice‘!

Februar 2019

 

‚Holiday on Ice‘ ist mit über 330 Millionen Zusehern die erfolgreichste Eisshow aller Zeiten.

Seit ihrer Uraufführung 1943 im amerikanischen Toledo tourt sie jedes Jahr rund um die Welt. Regelmässig waren international berühmte Eiskunstläufer, wie zum Beispiel Tanja Szewczenko oder Katarina Witt, Teil des Showcasts von Holiday on Ice.

 

Im Jänner 2019 gastierte Holiday on Ice mit Ihrer Erfolgsshow Atlantis in Wien.

 

Mobiler-Physio Christoph Fleck war in der Wiener Stadthalle vor Ort und für die physiotherapeutische Betreuung der Eiskunstläufer zuständig!

 

Für die professionelle Zusammenarbeit möchten wir uns, auch an dieser Stelle, nochmals herzlichst bei den Tourmanagern bedanken!

 

Therapiegemeinschaft

Mobile-Physiotherapie.wien

 

 

 

Guter Start in das neue Jahr 2019!

Jänner 2019

 

 

 

Neurorehabilitation bei Morbus Parkinson

Dezember 2018

von Daniela Kurdik, BSc.,

Physiotherapeutin

seit Juni 2017 bei der Therapiegemeinschaft

MobilePhysiotherapie.wien

 

Morbus Parkinson gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen in Österreich. Die Prävalenz (Kennzahl für die Erkrankungshäufigkeit einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt) liegt bei 65-74-Jährigen bei 10%, bei über 85-Jährigen sogar bei 40%. Bedingt durch die zunehmende Überalterung der Bevölkerung wird die Zahl der Parkinsonerkrankten in den nächsten Jahren deutlich zunehmen.

Da ich als Physiotherapeutin häufig mit der Diagnose Morbus Parkinson konfrontiert bin, setze ich mich regelmäßig, vor allem im Zuge von verschiedensten fachspezifischen Fortbildungen, mit dieser Erkrankung auseinander.

 

Wie entsteht Morbus Parkinson?

Die Ursachen der Erkrankung konnten bis heute nicht vollständig geklärt werden. Im Zentrum steht die sogenannte Substantia nigra, eine Struktur im Gehirn, welche für die Produktion von Dopamin verantwortlich ist. Es kommt zum Absterben von Nervenzellen in dieser Region, was einen Mangel an Dopamin zur Folge hat. Dies führt u.a. zu den allgemein bekannten Symptomen:

  • Bradykinese/Akinese/Hypokinese: Leitsymptom für Morbus Parkinson, beschreibt das Fehlen oder die Verminderung von Bewegung, Bewegungsinitiierung und Bewegungsamplitude. Viele Patienten leiden unter dem sogenannten „Freezing“, wobei es sich um das ungewollte Verharren in einer Position oder in der Bewegung handelt.
  • Rigor: bezeichnet einen erhöhten Spannungszustand der Muskulatur über den gesamten Bewegungsumfang
  • Ruhetremor: wird als rhythmisches „Zittern“ wahrgenommen
  • Posturale Instabilität

 

Wie kann Morbus Parkinson behandelt werden?

Bei Morbus Parkinson ist ein ganzheitlicher Therapieansatz in Form von interdisziplinärer Zusammenarbeit sehr wichtig. Im Zentrum steht dabei die medikamentöse Behandlung der Symptome, welche vor allem durch Physiotherapie, sowie auch durch Ergotherapie und Logopädie, ergänzt wird. Die Einstellung der Medikamente stellt die Basis für den Therapieerfolg dar und sollte immer von Spezialisten durchgeführt werden.

 

Welche Rolle spielt die Physiotherapie?

Zu Beginn der physiotherapeutischen Behandlung steht ein umfassender Befund, um motorische Defizite zu erkennen und gezielt zu behandeln. Wichtige Inhalte der Therapie bei Morbus Parkinson sind u.a.:

  • Vermeidung von Inaktivität
  • Gangschulung zur Verbesserung der Gangsicherheit und Ökonomisierung des Gangbildes
  • Kraft- und Ausdauertraining zum Erhalt und zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Arbeiten mit visuellen, akustischen oder taktilen „Cues“ (=Reize) zur Überwindung des Freezings
  • Gleichgewichtstraining
  • Üben von großen Bewegungen zur Verbesserung der Bewegungsamplitude
  • Üben von Alltagsaktivitäten (z.B. Stiegen steigen)
  • Üben von Transfers
  • Prophylaxen (Pneumonie, Dekubitus, Kontrakturen)
  • Hilfsmittelversorgung

 

Fazit: Für die meisten Probleme und Symptome, mit denen Parkinson PatientInnen konfrontiert sind, stellt die Physiotherapie ein wichtiges Werkzeug dar, um die Selbstständigkeit im Alltag und die Lebensqualität zu verbessern.

 

 

 

Zusammenhänge der Hüftgelenksbeweglichkeit und der funktionellen Beeinträchtigung im Alltag bei PatientInnen nach einer Hüft-TEP-Implantierung.

November 2018

von David Fellner, BSc.,

Physiotherapeut

seit 2018 bei der Therapiegemeinschaft

MobilePhysiotherapie.wien

 

Im Zuge meiner Abschlussarbeit auf der FH Campus Wien habe ich mich, in Kooperation mit dem Herz-Jesu Krankenhaus in Wien, mit den Zusammenhängen der Hüftgelenksbeweglichkeit und deren Einfluss auf die funktionellen Einschränkungen im Alltag, bei PatientInnen nach einer Hüft-TEP-Implantation, beschäftigt.

 

Die gelenksersetzende Operation der Hüfte ist die meist durchgeführte Operation des Skelettsystems. Trotz der Vielzahl an Operationen, jährlich etwa 18.000, und dem hohen Stellenwert aufgrund der steigenden Zahlen älterer Menschen ist die Effektivität und die Entwicklung von Nachbehandlungskonzepten ein wenig erforschter Bereich. Zur Evaluierung des Behandlungserfolgs und des Therapieverlaufs bei PatientInnen nach einer Hüft-TEP-Implantierung werden unterschiedliche Messmethoden sowie Assessments verwendet. Um den Zusammenhang zwischen der Gelenksbeweglichkeit und der funktionellen Einschränkung zu untersuchen, wurden im Rahmen meiner Studie die Hüftgelenksbeweglichkeit (Range of Motion) und die funktionelle Einschränkung im Alltag, gemessen mittels WOMAC-Fragebogen, verwendet.

 

Insgesamt wurden 580 Daten von PatientInnen, die erstmals eine Hüft-TEP bekamen, erhoben und analysiert. Alle PatientInnen waren Teil des intensivierten Rehabilitationsprogramms des Herz-Jesu Krankenhauses.

 

Schlussfolgernd kann festgehalten werden:

  • Eine größere ROM in Flexion steht im Zusammenhang mit der funktionellen Beeinträchtigung bei PatientInnen nach einer Hüft-TEP-Implantation.
  • Der Unterschied der ROM in Flexion ist klinisch bedeutsam.
  • Die Erhebung des Zusammenhangs alleine lässt keine nachhaltige Prognose über die zu erwartenden funktionellen Einschränkungen zu.

 

Therapeutisch heißt das für uns, dass die Hüftgelenksbeweglichkeit alleine keine ausreichende Information über den Verlauf und die Prognose hinsichtlich der Einschränkung liefert.

Es müssen daher noch weitere beeinflussende Faktoren wie Kraft und Schmerz hinzugezogen werden, um die Prognose zu erleichtern und die Therapie dementsprechend individuell an die jeweilige Situation der PatientInnen anpassen zu können.

Beweglichkeitsfördernde Maßnahmen bilden zusammen mit der Schmerzreduktion sowie dem Aufbau von Kraft einen wichtigen Baustein der Gesamttherapie bei PatientInnen nach einer Hüft-TEP-Implantierung.

 

 

 

Physiotherapie/Neurorehabilitation bei MS (Multiple Sklerose)

Oktober 2018

von Daniela Kurdik, BSc.,

Physiotherapeutin

seit Juni 2017 bei der Therapiegemeinschaft

MobilePhysiotherapie.wien

 

Ursache und Pathophysiologie

Die Multiple Sklerose, auch MS genannt, gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Das Immunsystem greift die sogenannten Myelinscheiden, welche die Nervenzellen isolieren, an und schädigt sie in einem chronisch entzündlichen Prozess. Durch die Schädigung der Myelinschicht wird die Weiterleitung der Nervenimpulse verlangsamt oder unterbrochen, was u.a. zu folgenden (Haupt)Symptomen führt:

  • Paresen oder Lähmungen
  • Spastik
  • Ataxie

Da das gesamte zentrale Nervensystem betroffen sein kann, können neben diesen drei Hauptsymptomen auch verschiedenste andere Symptome auftreten. Aus diesem Grund gibt es kein einheitliches Krankheitsbild.

 

Wichtige Begriffe in Zusammenhang mit MS

Fatigue: Dabei handelt es sich um einen Zustand der Ermüdung, körperlich und/oder auch geistig. Sie geht mit einem gesteigerten Ruhebedürfnis einher.

Uhthoff Phänomen: Bezeichnet die Verschlechterung der Symptome bei erhöhter Körpertemperatur, erhöhter Außentemperatur, körperlicher Betätigung, durch heißes Essen oder ein warmes Bad. Es hat keine Auswirkungen auf den Verlauf der Erkrankung, die Symptome verschwinden, sobald die Temperatur wieder normal ist.

 

Die wichtigsten Ziele in der Physiotherapie

  • Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Verbesserung der Mobilität, z.B. Erhalten der Gehfähigkeit, Selbstständigkeit im Rollstuhl und Selbstständigkeit bei den Transfers
  • Erlangen von mehr Selbstständigkeit im Alltag
  • Anpassung von geeigneten Hilfsmitteln, Erarbeiten von Kompensationsstrategien

Die Ziele des Patienten stehen dabei immer im Vordergrund, sie sollten jedoch realistisch und erreichbar sein.

 

Wie können diese Ziele erreicht werden?

Im Rahmen der Physiotherapie ist es von großer Bedeutung, funktionelle und vor allem alltagsrelevante Maßnahmen zu wählen, welche auf die individuellen Ziele der PatientInnen abgestimmt sind. Körperliches Training trägt zur Verbesserung von Kraft, Gleichgewicht und Alltagsfunktionen bei. Gehen und Stehen in Form eines Ausdauertrainings haben einen positiven Effekt auf die Fatigue und steigern die allgemeine Leistungsfähigkeit. Körperliches Training sollte auch bei MS-PatientInnen so dosiert werden, dass die körperliche Leistungsgrenze erreicht wird, das Auslösen eines Schubes stellt hier kein Risiko dar. Ergänzend zur Physiotherapie ist auch die Ausübung einer Sportart, die den PatientInnen Spaß macht, zu empfehlen.

 

 

 

Medizinische Trainingstherapie in der Neurologie

September 2018

von Daniela Kurdik, BSc.,

Physiotherapeutin

seit Juni 2017 bei der Therapiegemeinschaft

MobilePhysiotherapie.wien

 

Medizinische Trainingstherapie in der Neurologie

Als freiberufliche mobile Physiotherapeutin behandle ich PatientInnen mit unterschiedlichsten Problemen und Krankheitsbildern. Ein Bereich, dem ich derzeit besondere Aufmerksamkeit widme, ist die Neurologie.

Eine vor kurzem von mir besuchte Fortbildung widmete sich dem Thema der medizinischen Trainingstherapie in der Neurologie. Vieles drehte sich um allgemeine, jedoch äußerst wichtige Fragestellungen, wie zum Beispiel…

  • Wie kann ich Kraft, Gleichgewicht und Ausdauer von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern optimal verbessern?
  • Können neurologische PatientInnen genauso körperliches Training absolvieren wie orthopädische Patienten oder Gesunde?
  • Wie erreiche ich, dass meine PatientInnen wieder mehr Selbstständigkeit im Alltag erlangen?
  • etc.

 

Nun…

Körperliches Training spielt nicht nur nach Verletzungen, bei orthopädischen Erkrankungen oder nach chirurgischen Eingriffen eine wichtige Rolle, sondern kann auch bei neurologischen Erkrankungen gezielt eingesetzt werden. Insbesondere um funktionelle Fähigkeiten im Alltag und die körperliche Fitness zu verbessern. Im therapeutischen Alltag beobachten wir häufig, dass Inaktivität zu Verlust von Kraft und Ausdauer führt. Dem gilt es, durch regelmäßige Aktivität und frühestmögliche Mobilisation - beispielsweise nach einem Schlaganfall - entgegenzuwirken, um in weiterer Folge die Lebensqualität maßgeblich zu verbessern.

Das Training in der Neurologie umfasst die motorischen Grundfähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit. Bevor mit dem Training begonnen werden kann, erfolgt eine genaue Befunderhebung. Anschließend werden mit den PatientInnen gemeinsam Ziele definiert und an einer möglichst alltagsnahen Umsetzung gearbeitet.

Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass die Hauptsymptome von neurologischen Erkrankungen (Lähmungen, Spastiken, Bewegungsarmut u.a.) positiv durch körperliches Training beeinflusst werden können. Krafttraining vermindert Kraftdefizite, die durch Lähmungen, auch Paresen genannt, entstehen und verbessert in Verbindung mit einem angepassten Ausdauertraining das Gehen und gibt PatientInnen die Möglichkeit, wieder aktiv(er) am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

 

Fazit:

Neurologische PatientInnen können durch gezieltes Training ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbessern und mehr Selbstständigkeit im Alltag erlangen. Eine große Rolle spielt ein umfassender Befund und eine aufgabenorientierte Umsetzung im Alltag.

Je früher mit dem Training begonnen wird, desto besser. Und bei Bewegung gilt: Mehr ist mehr!

 

 

 

Die Auswirkungen von Krafttraining auf die Problemfaktoren Knochendichte, Ausübung der ADL’s und Sturzgefährdung bei Personen im Alter von über 65 Jahre

August 2018

von David Perr

seit 2007 mobiler Physiotherapeut in Wien

Gründer der Therapiegemeinschaft MobilePhysiotherapie.wien

 

 

 

Bereits während meiner Ausbildung zum Physiotherapeuten in den Jahren 2002-2005 stellte ich mir die Frage, wie und in welchem Setting Krafttraining bei älteren Menschen konzipiert sein muss, um positive Auswirkungen auf die am häufigsten auftretenden Problemfaktoren, die Sturzneigung, die ‚bone-mineral-density‘ sowie die Ausführung der ATL’s erreichen zu können.

 

Im Zuge meiner Abschlussarbeit verglich ich verschiedenste, internationale Publikationen, welche wissenschaftlich erwiesene Auswirkungen von Krafttraining auf Personen im Alter von über 65 Jahren erforschten. Durch die Evaluierung der Gemeinsamkeiten in Bezug auf die Trainingsprinzipien und die angewandten Übungen, sowie durch die Erweiterung und Ergänzung durch allgemeine Prinzipien der Trainingslehre, konnte ich ein wissenschaftlich fundiertes Konzept in diesem Themenbereich entwickeln.

 

Das entstandene Konzept stellt einerseits eine allgemein gültige Trainingsempfehlung in diesem Spezialgebiet dar. Vor allem jedoch dient es mir nun bereits seit beinahe 12 Jahren als Gerüst und Grundlage für die Gestaltung eines individuell angepassten, primär-präventiv wirksamen Krafttrainingsprogrammes für ältere Personen.

 

 

 

Was ist Osteopathie?
Mein Osteopathiestudium an der "International Academy of Osteopathy"

Juli 2018

von Marlon Boess, BSc.,

Physiotherapeut

seit 2017 bei der Therapiegemeinschaft MobilePhysiotherapie.wien

 

 

 

Mein Osteopathiestudium an der ‚International Academy of Osteopathy‘

Im Rahmen meines Osteopathie-Studiums an der ‚IAO‘, welches ich nach meiner erfolgreichen Ausbildung zum Physiotherapeuten begann, habe ich nun die praktische Prüfung des ersten Ausbildungsabschnittes in Innsbruck erfolgreich absolviert. Untersuchungs-, sowie Behandlungsmethoden im Bereich der Lendenwirbelsäule, des Illiosakralgelenks und der Beckenorgane wurden hierbei thematisiert.

 

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist ein manuelles Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Bewegungsapparat, Organe und Gewebe im Körper. Der Osteopath untersucht und behandelt die Bewegungsmöglichkeit all dieser Systeme manuell und sucht nach Bewegungseinschränkungen, die mit den Beschwerden des Patienten zusammenhängen können.

Osteopathen greifen auf umfassendes praktisches Wissen im Bereich Anatomie, Physiologie, Neurologie und Pathologie zurück.

So kann zum Beispiel eine eingeschränkte Beweglichkeit im Iliosakralgelenk die Ursache für tiefsitzende Rückenschmerzen sein.

 

Der Osteopath verschafft sich einen Überblick über alle Blockaden und Bewegungseinschränkungen im Körper, die mit den Beschwerden zusammenhängen. Die Ursachen der Beschwerden werden vom Osteopathen gesucht und durch Mobilisation, Manipulationen und Muskeltechniken behandelt.

 

 

Im Rahmen meiner physiotherapeutischen Hausbesuche lasse ich die osteopathische Denkweise in meine Therapie miteinfließen, um die Beschwerden meiner PatientInnen bestmöglich zu behandeln.

 

 

 

Hüft- und Knieendoprothetik
IAOM Fortbildung in Linz

Juni 2018

von Christoph Fleck, BSc.,

Physiotherapeut

seit 2017 bei der Therapiegemeinschaft MobilePhysiotherapie.wien

 

 

 

Die Implantation von Hüft- beziehungsweise Knieendoprothesen zählt, vor allem bei  Patienten in einem Alter von über 65 Jahren, zu den am häufigsten durchgeführten Operationen.

Die physiotherapeutische Nachbehandlung nach operativen Eingriffen an Hüfte und Knie ist ein äußerst wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Behandlung und gehört zu den Kernkompetenzen der Physiotherapie.

Gerade deshalb ist es für uns Physiotherapeuten wichtig, regelmäßig Fortbildungen in diesem wichtigen Fachbereich zu besuchen und uns somit ‚am Laufenden‘ zu halten.

Meine letzte Fortbildung führte mich in die schöne Landeshauptstadt von Oberösterreich, nach Linz, wo ich an einem IAOM Workshop für Hüft- und Knieendoprothetik teilnahm. Nicht nur die verschiedensten Arten von Prothesen und die häufigsten Indikationen für eine Operation waren Inhalt dieser Fortbildung, sondern vor allem die Gestaltungsmöglichkeiten einer qualitativ hochwertigen physiotherapeutischen Nachbehandlung.

Für den interessierten Laien möchte ich nachfolgend einen kurzen Überblick über Knie- und Hüftendoprothetik bieten:

 

Was ist eine Endoprothese?

Dabei handelt es sich um dauerhafte Implantate im Körper, die ein beschädigtes Gelenk eines Menschen ersetzen. Diese werden bei vorliegender Indikation am häufigsten im Hüft-, sowie im Kniegelenk implantiert. Indikationen sind oftmals ein Trauma beziehungsweise eine Idiopathische- bzw. sekundäre Arthrose. Es gibt verschiedene Arten von Prothesen, die je nach Indikation zum Einsatz kommen.

 

Indikationen

Die Mehrheit der Patienten einer Endoprothese sind über 60 Jahre alt. Häufige Indikationen sind eine starke Abnutzung des Gelenkes/ Arthrose, sowie traumatische Ereignisse, wie zum Beispiel eine Schenkelhalsfraktur.

 

Komplikationen und Nachbehandlung

Vorkommende Komplikationen sind die Luxation sowie die Lockerung einer Endoprothese. Der Grund kann in einem Fehlverhalten des Patienten aber auch in einer mangelnden Implantation liegen. Komplikationen können vor allem präventiv durch Restriktionen für den Patienten verhindert werden.

 

Die Nachbehandlungen für eine Hüft- oder Knieendoprothese sind, je nach Vorgaben des Arztes sowie Art der Prothese unterschiedlich.

 

Fazit:

Ein einheitliches Schema in Bezug auf die physiotherapeutische Nachbehandlung gibt es zurzeit nicht. Die Nachbehandlungen richten sich vor allem nach den Wundheilungsphasen und den Restriktionen, welche vom jeweiligen Operateur definiert werden. Wichtig ist eine durch den Physiotherapeuten individuell auf den Patienten abgestimmte medizinische Trainingstherapie, bei welcher sowohl aktive als auch passive Bewegungsübungen zum Einsatz kommen.

 

 

 

Sturzprävention im Alter
Otago- ein Trainingsprogramm aus Neuseeland

Mai 2018

von Daniela Kurdik, BSc.,

Physiotherapeutin

seit Juni 2017 bei der Therapiegemeinschaft

MobilePhysiotherapie.wien

Bachelorarbeit: ‚das Otago-Programm in Österreich‘; FH Campus Wien, 2016.

 

Sturzgefahr – Wer ist besonders betroffen?

Durch zunehmende Defizite in Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Reaktionszeit im Alter sind Personen ab dem 65. Lebensjahr besonders sturzgefährdet. Stürze können jedoch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen wie z.B. Beeinträchtigung oder Verlust der Mobilität bis hin zum Tod. Daher ist es von großer Bedeutung Möglichkeiten zu schaffen, Stürze zu verhindern und es älteren Personen zu ermöglichen, möglichst lange selbstständig in ihrem häuslichen Umfeld leben zu können.

 

Was ist das Otago-Programm?

Das Otago-Programm ist ein Übungsprogramm, welches in Neuseeland gezielt entwickelt wurde, um Stürzen im Alter vorzubeugen. Bereits im Jahr 1997 wurden an der „Otago Medical School“ unter der Leitung von Professor John Campbell erste Studien durchgeführt. Es beinhaltet aktive Übungen zur Kräftigung der Beinmuskulatur, Übungen zur Verbesserung des Gleichgewichts sowie ein Ausdauertraining.

Die Übungsauswahl und der Schwierigkeitsgrad werden individuell angepasst und im Trainingsverlauf gesteigert. Betreut werden die Übenden von einem geschulten Otago-Trainer oder einer Physiotherapeutin/ einem Physiotherapeuten. Die Einschulung erfolgt in Form von Hausbesuchen, das weitere Training wird von den älteren Personen meist selbstständig durchgeführt und dokumentiert. Zur Unterstützung werden sie regelmäßig telefonisch kontaktiert.

Beim Krafttraining werden fallweise Gewichtsmanschetten verwendet, ansonsten benötigt man für die Durchführung des Programmes keine Trainingsgeräte.

 

Und es wirkt:

Das Übungsprogramm wurde schon bei seiner Entwicklung in vier kontrollierten Studien und weiterführend an über eintausend ProbandInnen zwischen 65 und 97 Jahren getestet. Es zeigte sich, dass die Anzahl von Stürzen um 35% verringert werden konnte, besonders bei Personen ab 80 Jahren und Personen, die schon öfter gestürzt sind. Zudem verbesserten sich Kraft und Gleichgewicht und es vermittelte den Übenden neues Selbstvertrauen in der Bewältigung ihres Alltags.

 

Fazit:

Das Otago-Programm ist ein wirksames Werkzeug zur Vorbeugung von Stürzen im Alter und der Erhaltung der Selbstständigkeit und Lebensqualität.

 

Warum Otago?

Wir werden immer älter. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht, jedoch passiert dieses „älter werden“ selten ohne Begleiterscheinungen, mit denen wir PhysiotherapeutInnen und unsere PatientInnen tagtäglich zu kämpfen haben. Dazu gehört leider auch die steigende Sturzgefahr im Alter. Oft genügt eine kleine Unachtsamkeit oder ein ungünstig platzierter Teppich in der Wohnung, und nicht selten kann ein wochenlanger Krankenhaus- und Reha-Aufenthalt die Folge sein . Dass der Weg zurück in die Selbstständigkeit meist nicht einfach ist, habe ich leider auch in meinem privaten Umfeld bereits miterlebt.

Als es am Ende meines Studiums darum ging, sich für ein Thema für die Bachelorarbeit zu entscheiden, gab es einen Fachbereich, der mir sofort ins Auge sprang: „Sturzprävention in der Geriatrie mit dem Otago-Programm.“ So kam es, dass ich mich im Zuge meiner Abschlussarbeit an der FH Wien intensiv mit diesem Thema auseinandersetzte und erkannte, dass mit einfachen Maßnahmen viel erreicht werden kann.

Mittlerweile arbeite ich fast täglich im Rahmen meiner physiotherapeutischen Hausbesuche mit Elementen des Otago-Programmes und freue mich immer wieder zu sehen, dass meine PatientInnen auch langfristig davon profitieren und sicher ihren Alltag bewältigen können!

 

 

 

Praktikum bei Mobile-Physiotherapie.Wien

April 2018

Als führende Therapiegemeinschaft im Bereich der Mobilen Physiotherapie im Großraum Wien sind wir nicht nur erster Ansprechpartner für Patienten auf der Suche nach hochqualifizierten Physiotherapeuten.

Wir stehen auch in Kontakt mit Fachhochschulen für Physiotherapie, die sich für Ihre Studenten Praktikumsstellen mit kompetenten und ambitionierten Physiotherapeuten als Praktikumsanleiter wünschen.

Daher bieten wir, fallweise, hochmotivierten Studenten im letzten Ausbildungsjahr Ihres Studiums die Möglichkeit, bei uns Ihr Berufspraktikum zu absolvieren.

 

Im Frühjahr 2018 freuen wir uns auf:

 

Stephanie Kolm

Physiotherapeutin in Ausbildung/ FH St.Pölten

Praktikantin im April 2018 bei

MobilePhysiotherapie.wien

DGKS; Dipl.Fitness-und Gesundheitstrainerin, Rettungssanitäterin und ehem. Landesmeisterin im Rettungsstaffelschwimmen!

 

 

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Mobile Physiotherapie – Hausbesuche Physiotherapie in Wien. David Perr, diplomierter Physiotherapeut. Wahltherapeut aller Krankenkassen.